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Sprechstunden - vorlesungsfreie Zeit des WiSe 2023/24

Sprechstunden

Die Infos finden Sie unter Personen

Exkursionen WS 2023/24

Exkursion

Samstag, 13.Januar 2024

 

Bundeskunsthalle Bonn

Museumsmeile Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn

 

12 Uhr: Treffpunkt im Foyer der Bundeskunsthalle

 

Gemeinsamer Besuch folgender Ausstellungen:

 Anna Oppermann: Eine Retroperspektive

Alles auf einmal: Die Postmoderne, 1967-1992

 

Exkursionsleitung: Prof.in Uschi Huber

Anmeldung per Email möglich: huber@kunst.uni-siegen.de

 

Anfahrt individuell

Eintritt übernimmt das Fach

 

Exkursion „BILDER UND BAUTEN“ nach Frankfurt, Fr. 28.4.2023

Kunsthalle SCHIRN Frankfurt

Besuch der Ausstellung Niki de Saint Phalle, praktische Übungen vor Ort, Diskussion der Arbeiten und individuelle Führung durch das Vermittlungsteam der SCHIRN.

 

Künstlerische Architekturerkundung

Kunstpraktische Erkundung der Architektur rund um den Frankfurter Opernplatz. Diskussion Martina Löws architektursoziologischer Analyse des Opernplatzes (Löw, 2012, 172 ff.) und seiner grafischen Darstellungen anhand eigener Beobachtungen und Skizzen.

Niki de Saint Phalle, Schießperformance, Notre Dame de Paris, 1963 (Foto Dalmas/Sipa, Werk; Online-Mag.Schirn)

Die Exkursion schlägt eine Brücke zwischen der Ausstellung Niki de Saint Phalles zur künstlerischen Ortserkundung. Das Werk der Künstlerin Niki de Saint Phalle, die selbst oft den öffentlichen Stadtraum für künstlerische Aktionen und Arbeiten nutzte, wird in der Ausstellung eingehend praktisch und theoretisch erkundet.

Anschließend werden wir selbst Orte im Stadtraum Frankfurts kunstpraktisch erkunden und in theoretischer Diskussion reflektieren.

 

Die malerisch-performativen Arbeiten Niki de Saint Phalles stellen die Frage nach dem (Ab)bild und ihrem Verhältnis zum Abgebildeten, Vorstellungen und Realitäten. Auch in ihren ortsspezifischen Skulpturen geht es um Vorstellungen und eine Auseinandersetzung mit ihnen, in der sich Niki de Saint Phalle oftmals für kraftvolle, drastische Strategien entscheidet. Wenn die Künstlerin vor der Kathedrale Notre-Dame in Paris, beliebtes Bildmotiv in der Malereigeschichte, ein eigenes Bild dieser Kathedrale zerschießt, bearbeitet sie auf drastische Art und Weise das Verhältnis von Ortsbild und Abbild. Abgebildete Orte begegnen uns meistens entfernt von diesen Orten, sei es als Gemälde in einem Museum, als Postkarte oder digitales Bild in einer Storyline. Die Konfrontation von Ort und Ortsbild oder Vorstellungsbildern ist bei Niki de Saint Phalle künstlerische Strategie. Die Soziologin Martina Löw wählt einen Vergleich von Orten mit Bildern von diesen als wissenschaftliche Methode und betont in ihrer Soziologie der Städte die „Differenz als Ortseffekt“ (Löw, 2012: 173). Die künstlerische Ortserkundung kann in Kunstpraxis und Kunstdidaktik ein Weg sein, eine solche Differenzerfahrung zu initiieren.

In zwei Stationen (Ausstellung und öffentlicher Stadtraum) wird die Exkursionen der Frage nach dem Bild nachgegangen: Welche Vorstellungsweisen haben wir von dem, was ein „Bild“ ist? Welche Realitäten und Vorstellungen zeigen Bilder? Welche Macht können sie entfalten? Niki de Saint Phalles Arbeiten zeigen künstlerische Umgangsweisen mit diesen Fragen, die wir praktisch arbeitend und diskutierend in der Ausstellung untersuchen. Anschließend werden wir selbst gemeinsam Orte im Stadtraum künstlerisch erkunden.

 

Treffpunkt: 10 Uhr ct. Einfangsbereich der SCHIRN, Endet: 16 Uhr

 

Individuelle Anreise mit ÖPNV oder Fahrgemeinschaften

 

Studierendenausweis ist für den ermäßigten Eintrittspreis (wird erstattet) unbedingt mitzubringen!

  

Bitte bringen Sie Skizzenbuch und einfache Zeichen- und Notizuntensilien mit, idealerweise physisch und digital.

 

Anmeldung bis Mo. 24.4. per Mail an:

annette.hasselbeck@uni-siegen.de         Betreff: Exkursion SCHIRN Anmeldung

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Exkursion nach Frankfurt: Rosemarie Trockel, Niki de Saint Phalle

Besuch der Ausstellungen

 

ROSEMARIE TROCKEL

10. Dezember 2022 — 18. Juni 2023 im MMK Frankfurt

 

Die Brutalität wie Absurdität normativer Ordnungen tritt im Werk von Rosemarie Trockel offen hervor. Definitionen, Einschränkungen, Bevormundung und Gewalt aufgrund von Gender werden sichtbar und durchschaubar. Mutig, wehrhaft, riskant und komisch ist ihre Vorangehensweise. In allen Medien, von Zeichnung über Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation bis zu Film, richtet sich der soziologische Blick von Rosemarie Trockel gleichermaßen auf gesellschaftliche Ordnungen und politische Strukturen wie auf die Natur. Ihre Beobachtungen und Studien zu Prozessionsspinnerraupen, Staren, Hühnern oder Läusen sind wissenschaftlich fundiert wie genau, der eigene Blick stets kritischer Bestandteil. In ihrem Werk werden Ambivalenzen nicht nur zugelassen, sondern dezidiert herausgearbeitet.

Die umfangreiche Ausstellung zeigt Werke von Rosemarie Trockel aus allen künstlerischen Schaffensphasen, von den 1970er-Jahren bis zu neuen, eigens für das Museum entstandenen Arbeiten.

 

 

NIKI DE SAINT PHALLE

3. FEBRUAR BIS 21. MAI 2023 IN DER SCHIRN FRANKFURT

 

Niki de Saint Phalle (1930–2002) zählt als eine der Hauptvertreterinnen der europäischen Pop-Art und Mitbegründerin des Happenings zu den bekanntesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die SCHIRN beleuchtet die Geschichte und das vielfältige OEuvre der französisch-amerikanischen Visionärin in einer umfassenden Ausstellung, die mit rund 100 Arbeiten einen Überblick über alle Werkphasen bietet. In den fünf Jahrzehnten ihres künstlerischen Schaffens entwickelte Niki de Saint Phalle eine unverwechselbare Formensprache und ein facettenreiches Werk. Die Nanas, ihre bunten, großforma- tigen Frauenskulpturen, begründeten ihren internationalen Erfolg und gelten bis heute als ihr Marken- zeichen.

 

INFORMATIONEN ZUR EXKURSION

Kosten: Fahrtkosten (ca. 8€/Person)

Ablauf: 8:30 Uhr Treffen am Hbf Siegen 8:45 Uhr Abfahrt vom Hbf Siegen

11:00 – 13:00 Uhr Besuch der Ausstellung Rosemarie Trockel im MMK

13:00 – 14:00 Uhr Pause z.B.: Picknick am Museumsufer

14:00 – 16:00 Uhr Besuch der Ausstellung Niki de Saint Phalle in der Schirn

16:20 Uhr Rückfahrt ab Frankfurt Hbf

Verbindliche Anmeldung via E-Mail an lina.gebhardt@uni-siegen.de bis zum 08.04.2023

Voraussichtliches Vortreffen 03.05.2023, 18 Uhr

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Tagesexkursion „Atelier Goldstein“ inklusive Workshop

https://www.atelier-goldstein.de

Das Goldstein Atelier ist eine Produktionsstätte der Kunst außerordentlich begabter Künstler*innen der Lebenshilfe Frankfurt am Main e. V.. Sein inhaltliches Konzept beruht auf der Erkenntnis, dass Menschen mit einer zugeschriebenen Beeinträchtigung in der Lage sind bedeutende Werke der zeitgenössischen Kunst zu schaffen und mit Assistenz als Lehrende im Rahmen der Goldstein Akademie tätig zu sein.

Besucherführung durch die Ateliers mit anschließendem dreistündigem Workshop geleitet von der Künstlerin Julia Krause-Harder (www.atelier-goldstein.de/kuenstler/julia-krause-harder/)

Die Tagesexkursion findet im Rahmen des Seminars „Kunst inklusiv“/ BASA/ Kulturelle Bildung (2KM114206V) statt und ist Department übergreifend geöffnet.

 

Termin: Fr. 12.05.2023, 13:30 – 19:00 Uhr.

Besucherführung durch die Ateliers und anschließendem dreistündigem Workshop mit der Künstlerin Julia Krause-Harder.

Anreise: mit DB ab Siegen HBF 11:01 Uhr, Hessenticket

Ort: Goldstein Atelier, Mittlerer Hasenpfad 5, 60598 Frankfurt am Main, OT Sachsenhausen 

Anmeldefrist: Mo. 08.05.2023

Kontakt: Alexandra-Joy.Jaeckel@uni-siegen.de

Kosten: Reisekosten zirka 10€

Gruppengröße: max. 15 Personen

Kliniktag wissenschaftliches Schreiben in der Kunstgeschichte

Herzliche Einladung zum

 

Kliniktag wissenschaftliches Schreiben in der Kunstgeschichte

Ort: Spandauer Str. 40, 1. Stock

 

Am Mittwoch, den 14. September 2022, 10–17 Uhr finden die Sprechstunden von Jan von Brevern und Anne Röhl sowie die offene studentische Sprechstunde zum wissenschaftlichen Arbeiten mit den studentischen Hilfskräften Carolina Jusic, Lina Maxeiner und Hannah Mingers statt.

 

Kommen Sie gerne mit aktuellen Anliegen und Fragen zu Hausarbeiten zum Wintersemester – aber auch zu länger liegenden schriftlichen Arbeiten – oder zu Bachelor- und Masterarbeitsprojekten. 

 

In der studentischen Sprechstunde können Sie Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten stellen und beispielsweise Ihr Wissen zum Recherchieren, Bibliographieren, Umgang mit Bildquellen etc. auffrischen. Außerdem bieten die studentischen Hilfskräfte Workshops an und die Möglichkeit, einige Schreibtechniken selbst zu erkunden. In einem abschließenden studentischen Kolloquium können Sie sich außerdem mit anderen Studierenden gemeinsam über Ihre aktuellen Hausarbeiten auszutauschen.

 

Weitere Informationen und das Programm finden Sie im Anhang.

 

Wir freuen uns über Ihre unverbindliche Anmeldung zum Kliniktag an sprechstunde@kunst.uni-siegen.de, sie ist aber nicht zwingend erforderlich. 

 

Die Anmeldung zu den Sprechstunden von Jan von Brevern und Anne Röhl findet bei den jeweiligen Dozierenden statt.